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Peronealsehnenentzündung behandeln in München – radiale Stoßwelle (R-ESWT) ohne OP

Stechender Schmerz an der Fußaußenkante, besonders beim Abrollen oder nach Läufen? In der Hausarztpraxis am Romanplatz nutzen wir die radiale Stoßwellentherapie (R-ESWT), um die gereizte Peroneussehne gezielt zu entlasten – mit kurzen Sitzungen, klarer Trainingssteuerung und Fokus auf schneller, alltagstauglicher Rückkehr in Bewegung.

Wichtig für SEO & Struktur: Diese Seite fokussiert die Behandlung der Peronealsehnenentzündung mit radialer Stoßwelle in München. Ursachen & Anatomie der Fußaußenkante finden Sie im separaten Artikel „Schmerzen an der Fußaußenkante“.

Peronealsehnenentzündung behandeln in München – Fußaußenkante auf Balancekissen zur Vorbereitung auf radiale Stoßwellentherapie
Gezielte Entlastung, Übungen und radiale Stoßwelle statt Dauerpause oder Schnell-Kortison.

Überblick: Peronealsehnenentzündung – wenn die Fußaußenkante „streikt“

Die Peroneussehnen (Peroneus longus und brevis) verlaufen hinter dem Außenknöchel und stabilisieren die Fußaußenkante. Beim Laufen, Springen oder Wandern fangen sie einen großen Teil der seitlichen Kräfte ab. Wird diese Region dauerhaft überlastet, entsteht eine Peronealsehnenentzündung – mit typischen Schmerzen an der Fußaußenkante, Anlaufschmerz und Reizzustand im Alltag.

In unserer Praxis am Romanplatz kombinieren wir:

  • klare Diagnose (Unterscheidung Sehne/Band/Knochen/Nerv),
  • konservative Basismaßnahmen (Lastmanagement, Bandage, NSAID),
  • gezielte Übungen und Ganganalyse,
  • sowie, bei anhaltenden Beschwerden, radiale Stoßwellentherapie (R-ESWT) ohne OP.

Ausführlichen Hintergrund zu Ursachen, Anatomie und Differenzialdiagnosen bei Schmerzen an der Fußaußenkante finden Sie im Artikel „Schmerzen an der Fußaußenkante“. Diese Seite konzentriert sich bewusst auf die Therapie der Peronealsehnenentzündung mit Stoßwelle.

Leistungsseite kompakt: Stoßwellentherapie (ESWT) in München

Stoßwellentherapie bei Peronealsehnenentzündung in der Hausarztpraxis am Romanplatz in München
Konservative Orthopädie, radiale Stoßwelle und alltagstauglicher Therapieplan.

Was ist eine Peronealsehnenentzündung?

Unter einer Peronealsehnenentzündung versteht man eine Reizung oder Mikroverletzung der Sehnen Peroneus longus und Peroneus brevis entlang der Fußaußenkante. Häufig entsteht sie durch:

  • Überlastung (z. B. Bergläufe, HIIT, schnelle Richtungswechsel im Sport),
  • Fußfehlstellungen (Plattfuß/Knick-Senkfuß → Mehrdruck außen),
  • Umknick-Verletzungen („Distorsion“),
  • degenerative Veränderungen ab dem mittleren Lebensalter.

Typisch sind stechende Schmerzen hinter oder unter dem Außenknöchel, oft verstärkt beim Abrollen und auf unebenem Untergrund. Die Sehne kann verdickt, druckschmerzhaft und bei Bewegung „knirschend“ wirken.

Peronealsehnenentzündung – medizinische Illustration der entzündeten Peroneussehnen an der Fußaußenkante
Peronealsehnenentzündung: entzündete Sehnen hinter dem Außenknöchel verursachen Schmerzen an der Fußaußenkante.

Symptome & Warnzeichen – und was unbehandelt passieren kann

Typische Symptome einer Peronealsehnenentzündung

  • stechender oder ziehender Schmerz hinter dem Außenknöchel,
  • Schmerz beim Abrollen, seitlichen Abstützen und beim Laufen bergab,
  • Schwellung oder Rötung hinter dem Knöchel, teils Überwärmung,
  • „Anlaufschmerz“ morgens oder nach Sitzen – die ersten Schritte hakeln,
  • gelegentlich Kribbeln/Taubheitsgefühl außen am Fuß durch Mitbeteiligung von Nerven.

Warnzeichen für einen möglichen Sehnenriss (Notfall)

  • plötzliches „Knacken“ oder „Schnappen“ im Bereich der Fußaußenkante,
  • sofortige Instabilität („Wackel-Knöchel“),
  • deutliche Formveränderung oder Einfallen des Längsgewölbes,
  • starker Druckschmerz mit ggf. Bluterguss hinter dem Knöchel.

Verdacht auf Riss oder Stressfraktur? → Bitte innerhalb von 24 Stunden ärztlich vorstellen, ggf. mit Ultraschall oder MRT.

Folgen bei zu spätem Behandlungsstart

  • chronische Tendinopathie mit dauerhafter Verdickung und Schmerz,
  • funktionelle Instabilität mit erhöhtem Umknick-Risiko,
  • Fehlstellung des Vorfußes mit Folgeproblemen in Knie und Hüfte.
Schuhsohle mit Verschleißmuster bei Pronation und Supination – Hinweise auf Überlastung der Peronealsehne und Fußaußenkante
Abnutzung an der Schuhsohle verrät häufig, wie stark die Fußaußenkante belastet wird.

Warum radiale Stoßwelle (R-ESWT) bei Peronealsehnenentzündung?

Die radiale Stoßwelle setzt mechanische Impulse in das entzündete Sehnengewebe. Ziel ist nicht „Wegballern“, sondern eine kontrollierte Aktivierung von Heilungsprozessen:

  • Verbesserte Mikrozirkulation und Abtransport von Entzündungsmediatoren,
  • Anregung der Kollagensynthese und Strukturverbesserung der Sehne,
  • Schmerzmodulation (u. a. über Gate-Control-Mechanismen).

Studien zu Sehnen am Fuß, an der Achillessehne und anderen Tendinopathien zeigen, dass ESWT Schmerzen und Funktion bei chronischen Beschwerden verbessern kann – bei überschaubarer Sitzungszahl und ohne Narkose.

Ausgewählte Arbeiten (Beispiele):

In unserer Praxis nutzen wir die radiale Stoßwelle, wenn:

  • konservative Basismaßnahmen (Schonung, Bandage, Übungen, NSAID) nicht ausreichen,
  • kein akuter kompletter Sehnenriss vorliegt,
  • Sie möglichst ohne OP wieder belastbar werden möchten.
Radiale Stoßwellentherapiegerät in der Allgemeinmedizin – Behandlung der Peronealsehnenentzündung in München ohne Operation
Radiale Stoßwelle: kurze Sitzungen, gezielter Energieeintrag, kein OP-Risiko.

Ablauf in der Praxis am Romanplatz & 6-Wochen-Plan

1. Diagnose & Planung

  • gezielte Anamnese (Sport, Schuhe, Untergrund, Verlauf),
  • Untersuchung mit Funktions- und Widerstandstests der Peronealsehne,
  • Beurteilung von Bandapparat, Fußgewölbe und Ganganalyse,
  • bei Bedarf Ultraschall/Bildgebung.

2. Stoßwellen-Zyklus (R-ESWT)

  • 3 Sitzungen im Abstand von ca. 7 Tagen (individuell),
  • Sitzungsdauer: etwa 15–20 Minuten inkl. Vorbereitung,
  • extra schmaler Applikator für den Bereich hinter dem Außenknöchel.

3. 6-Wochen-Orientierung

  1. Woche 1: erste R-ESWT, Reizreduktion, Bandage, Kühlung; Start mit sehr leichten Übungen.
  2. Woche 2: zweite Sitzung, Ergänzung um Alphabet-Drills und Balanceübungen.
  3. Woche 3: dritte Sitzung, Lastmanagement-Plan (Gehstrecken/Laufintervalle, Untergrund).
  4. Woche 4–6: progressive Steigerung der Belastung, Feintuning von Technik und Schuhwahl.

Kosten (GOÄ, transparent)

LeistungPreisHinweis
Erstberatung & Diagnostik nach GOÄ inkl. Funktionsuntersuchung & Übungsplan
Radiale Stoßwelle (R-ESWT) je Sitzung nach GOÄ Impulszahl & Energie individuell dosiert

Private Kassen und Berufsgenossenschaften erstatten Stoßwelle häufig, gesetzliche Kassen nur in Ausnahmefällen. Wir besprechen die Details vor Beginn der Therapie.

Blutröhrchen für Mikronährstoffdiagnostik – optionale Begleitung der Behandlung bei Peronealsehnenentzündung
Optional: Mikronährstoff-Check (z. B. Vitamin C, D, Zink) zur Sehnenregeneration – wenn medizinisch sinnvoll.

Selbsthilfe & Prävention – was Sie selbst tun können

3-Minuten-Routine für die Peroneussehne

  • Alphabet-Drill: Im Sitzen den Fuß in der Luft das Alphabet „schreiben“ (60 Sekunden).
  • Eversion mit Miniband: Gummiband um den Vorderfuß, Fuß nach außen drücken, langsam zurück (2 × 15 Wiederholungen).
  • Calf-Stretch 45: Ferse am Boden, Knie leicht gebeugt, gegen die Wand lehnen (2 × 30 Sekunden pro Seite).

Diese Übungen ersetzen keine Diagnostik – sie ergänzen die Therapie und helfen, die Außenseite des Sprunggelenks langfristig belastbarer zu machen.

Schuh-Guide in kurz

  • Überpronation/Plattfuß: stabiler Schuh mit guter medialer Stütze.
  • Supination/hohes Gewölbe: mehr Dämpfung und flexible Außensohle.
  • Trail/Berg: torsionssteife Sohle, ggf. knöchelhoher Schaft.

Bringen Sie gern Ihre Laufschuhe mit – an Sohle und Fersenkappe lässt sich oft gut erkennen, ob die Fußaußenkante überlastet wird.

10-Minuten-Akut-Sprechstunde

Unsicher, ob Ihre Beschwerden noch „Reizung“ sind oder schon mehr dahinter steckt? In unserer kurzen Akut-Sprechstunde klären wir, ob eine einfache Entlastung reicht oder ob Stoßwelle, Bildgebung oder weitere Schritte sinnvoll sind.

Richtiges Schuhwerk bei Peronealsehnenentzündung – stabiler Laufschuh für die Fußaußenkante
Richtiges Schuhwerk und konsequente Übungen entlasten die Peroneussehne im Alltag.

FAQ – Peronealsehnenentzündung & radiale Stoßwelle in München

Wie schnell bessern sich die Schmerzen?

Viele spüren innerhalb der ersten Wochen eine Entlastung. Der volle Effekt der Stoßwelle entfaltet sich meist über 4–8 Wochen – abhängig von Belastungssteuerung, Übungen und Ausgangslage.

Wie viele R-ESWT-Sitzungen sind üblich?

Häufig reichen 3 Sitzungen im Wochenabstand. In Einzelfällen kann eine vierte oder fünfte Sitzung sinnvoll sein – das entscheiden wir gemeinsam nach Verlauf und Beschwerden.

Muss ich komplett mit Sport aufhören?

Meist nicht. Wir empfehlen ein angepasstes Training: weniger Tempo, weniger Richtungswechsel, Ausweichen auf gelenkschonende Alternativen. Ziel ist eine kontrollierte Rückkehr statt kompletter Stillstand oder „Alles oder nichts“.

Wann ist ein MRT sinnvoll?

Bei anhaltendem Ruheschmerz, Verdacht auf Teil-/Komplettriss, Stressfraktur oder untypischem Verlauf. Wir besprechen mit Ihnen, wann Bildgebung wirklich einen Zusatznutzen bringt.

Gibt es Risiken der Stoßwellentherapie?

Häufig sind nur vorübergehende Rötung oder Druckschmerz zu spüren. Wir beachten Kontraindikationen wie Gerinnungsstörungen, Schwangerschaft oder frische Frakturen im Behandlungsfeld und besprechen Alternativen.

Zurück in Alltag & Sport – Peroneussehne mit Plan statt Zufall behandeln

Sie möchten Ihre Peronealsehnenentzündung ohne OP angehen und wieder sicher laufen? In der Hausarztpraxis am Romanplatz verbinden wir strukturierte Diagnostik, radiale Stoßwelle (R-ESWT) und alltagstaugliche Übungen zu einem klaren Fahrplan.

Hausarztpraxis am Romanplatz · Romanplatz 9 (Rückgebäude), 80639 München · Tel. 089 170765

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