Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) München – Stoßwellentherapie bei orthopädischen Beschwerden
Die Stoßwellen-Behandlung kombiniert tiefenwirksame fokussierte Impulse mit flächigen radialen Reizen. Unsere Therapie lindert Schmerzen bei Kalkschulter (Tendinosis calcarea), Peronealsehnen-Beschwerden, Tennisarm/Golferellenbogen (Epicondylitis) und Schmerzen an der Fußaußenkante – ambulant, konservativ, evidenzbasiert.

Einführung – was die Stoßwellentherapie in München leistet
Die ESWT nutzt kurze mechanische Stoßwellen, die über Gelkontakt in die Zielstruktur geleitet werden. Dadurch werden Heilmechanismen aktiviert: Durchblutung↑, Wachstumsfaktoren, Schmerzmodulation und – bei der Kalkschulter – Fragmentierung von Verkalkungen. Leitlinien: AWMF Leitlinien-Suche · DGOU.
Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) – Grundlagen & Wirkung
Je nach Zielstruktur setzen wir fokussierte ESWT (tiefer, punktgenau) oder radiale ESWT (flächiger, oberflächennah) ein – oft kombiniert. Etablierte Indikationen: Kalkschulter, Epicondylitis (Tennisarm/Golferellenbogen), Peronealsehnen, Fußaußenkanten-Schmerz. Patienteninfo: IQWiG: Tennisarm.

Therapie-Mechanik & Dosissteuerung – so arbeiten wir in der Stoßwellentherapie
Dosis & Energie
- Radiale ESWT: Energieeinstellung über die Bar-Anzeige (Druck) und Frequenz (Hz); Impulszahl je Sitzung planbar.
- Fokussierte ESWT: Leistungsanzeige (Energieflussdichte) + Frequenz; präzise Tiefenwirkung auf Trigger/Enthesen.
- Start schmerzfrei → graduell ins Schmerzfenster: Wir beginnen nicht schmerzhaft und steigern behutsam – dort ist die Therapie am effektivsten.
Patient-Guided Mapping: gemeinsam die „Hotspots“ finden
- Enger Austausch zwischen Patient und Therapeut: Ihr Schmerzgefühl leitet uns punktgenau an die richtigen Stellen.
- Wir verweilen auf dem Schmerzpunkt, bis er überstimuliert ist und der Schmerz binnen Minuten deutlich nachlässt.
- Dann arbeiten wir uns Punkt für Punkt weiter – oft entlang ganzer Muskelketten. Wenn der Primärschmerz sinkt, treten verborgene Trigger hervor (z. B. Start an der Hüfte, Ursache am Fuß).

Vorteile – minimalinvasiv, planbar, kombinierbar
- Ambulante Therapie: keine OP, kurze Sitzungen
- Planbar: Energie, Frequenz, Impulszahl → messbarer Verlauf
- Alltagstauglich: meist sofort wieder belastbar
- Kombinierbar: Physiotherapie, Exzentrik, Taping, Lastmanagement
- Realistische Erfahrung: Linderung häufig nach 2–3 Sitzungen

Indikationen – wo die Stoßwellentherapie sinnvoll ist
- Fersensporn / Plantarfasziitis (typischer Fersenschmerz)
- Kalkschulter (Tendinosis calcarea)
- Tennisarm/Golferellenbogen (Epicondylitis) – siehe auch Publikation
- Achilles- & Peronealsehnen
- Myofasziale Triggerpunkte, Schulter, Knie, Hüfte – konservative Schmerztherapie

Indikationen A–Z (40+) – Stoßwellentherapie & ESWT in der Praxis
- Adduktorensehnen-Syndrom (Leiste)
- Achillodynie / Achillessehnenentzündung
- Arthrose (Knie, Hüfte, Schulter) – konservativ
- Bizepssehne (Schulter) – Tendinopathie
- Bursitis trochanterica (seitliche Hüfte)
- Coxarthrose mit myofaszialen Beschwerden
- Dupuytren (frühe Stadien)
- Epicondylitis (Tennis-/Golferellenbogen)
- Fersensporn / Fasciitis plantaris
- Frozen Shoulder (Schultersteife)
- Gluteale Tendinopathie (medius/minimus)
- Hamstring-Ansatz
- Haglund-Deformität (Begleitreizung)
- Iliotibiales Bandsyndrom (Läuferknie)
- Infraspinatus/Supraspinatus/Subscapularis
- Ischialgie (myofasziale Trigger)
- Jumper’s Knee (Patellaspitzensyndrom)
- Kalkschulter (Tendinosis calcarea)
- Karpaltunnel (myofaszial begleitend)
- Knochenheilung verzögert (adjuvant)
- Ledderhose (plantare Fibromatose)
- Lumbalgie (Triggerpunkte)
- Morbus Osgood-Schlatter
- Morbus Sinding-Larsen-Johansson
- Peronealsehne (Fußaußenkante)
- Pseudarthrose (adjuvant)
- Quadrizepssehne – Insertionstendinopathie
- Rotatorenmanschette – Tendinopathien
- Schienbeinkantensyndrom (Shin Splints)
- Schulter – Impingement-begleitend
- Sehnenansatzschmerzen (Enthesiopathien)
- Sprunggelenk – chronische Instabilität (muskulär)
- Stressfrakturen (Heilungsförderung, adjuvant)
- Thoracic-Outlet (muskulär-funktionell)
- Tibialis posterior – Dysfunktion
- Tibialis anterior – Überlastung
- Triggerpunkte & Fußaußenkante
- Trizepssehne – Ansatzbeschwerden
- Unterarmflexoren/-extensoren – Überlastung
- Verkalkungen (Schulter/Hüfte/Ellenbogen)
- Wundheilung (ausgewählte Fälle, off-label)
- Ästhetik (radiale ESWT bei Cellulite, off-label)
Hinweis: Einige Anwendungen sind off-label bzw. unterschiedlich gut evidenzbasiert. Weitere Literatur: PubMed.
Wirkung & Evidenz – was die ESWT leistet
Die ESWT wirkt mechanisch-biologisch: Mikrotrauma-Reize → Angiogenese, Rezeptor-Modulation, Matrix-Remodelling. Bei Kalkschulter können Ablagerungen fragmentiert werden. Patienteninfo & Indikation: IQWiG Tennisarm · Leitlinien: AWMF.
- Schmerzlinderung bis zu 50–70 % nach 3–5 Sitzungen (indikationsabhängig)
- Beweglichkeit ↑ (Alltag/Sport), Medikamentenbedarf ↓
- Konservatives Fenster zwischen Untersuchung, Therapie und OP
Publikation (Golferarm): „Stoßwellentherapie bei Golferarm – das hilft bei Muskel- & Gelenkbeschwerden“.

Behandlung: Ablauf der Stoßwellentherapie
- Anamnese & Zielsetzung – Symptome, Belastung, Sport/Job; Abgrenzung OP-Indikation.
- Untersuchung – Lokalisation, Funktion; bei Bedarf Ultraschall, CRP/Labor.
- Indikations-Check – fokussierte (tiefe Strukturen, punkt