Hausarztpraxis am Romanplatz · München

Grippeimpfung München: Wiesn-Schutz, Zeitpunkt & Nebenwirkungen – klar erklärt

Die Grippeimpfung in München schützt vor echter Influenza – nicht vor einem „normalen Schnupfen“. Gerade in München ist die Situation besonders: Mit dem Oktoberfest steigt die Kontaktzahl explosionsartig. Wer sich schützen will, handelt frühzeitig – idealerweise, bevor die Welle sichtbar wird.

Teil unseres Impf-Hubs: Diese Seite ist eine Vertiefung zur Grippe. Den Überblick zu allen Impfungen (STIKO-Check, FSME, Zoster, Reise) finden Sie hier: Impfungen in München – Impfberatung & Impfpass-Check. Evidenz & Empfehlungen: RKI: Influenza/Grippeimpfung · PEI: Sicherheit & Meldungen · WHO: Seasonal influenza · PubMed: Studien zur Wirksamkeit
10–14 Tage bis Schutz aufgebaut ist
1 Saison Schutz – jährlich auffrischen
Risikogruppen profitieren besonders
Grippeimpfung München: Influenza-Impfung beim Hausarzt am Romanplatz (Neuhausen/Nymphenburg)
Kurzer Pieks – monatelanger Schutz in der Saison.

Der Münchner Sonderfall: Warum „vor der Wiesn“ oft klug ist

In vielen Regionen reicht „Oktober“ als Start. In München kann es sinnvoll sein, ab September zu planen: Das Oktoberfest ist ein extremes Kontakt-Setting, in dem sich Atemwegsviren leichter verbreiten. Da der Schutz erst nach einigen Tagen aufgebaut ist, ist das Timing ein echter Faktor.

  • Planung ab September: besonders, wenn Sie viel Menschenkontakt haben.
  • Oktober–November: häufig der Standard-Zeitraum für viele Patientinnen und Patienten.
  • Später noch sinnvoll: auch im Winter kann Impfen noch profitieren – wir beraten individuell.
„Wer wartet, bis die Welle rollt, hat den Wettlauf oft schon verloren.“

Offizielle Infos: RKI und zur Impfstoff-Sicherheit PEI.

Grippeimpfung München zu spät: Influenza trifft im Alltag – Erschöpfung und Krankheitsgefühl
Typisch: geimpft wird erst, wenn im Umfeld schon alle husten.

Phänomen „Erst-Impfer“: Warum werde ich nach der Impfung krank?

Das hören wir häufig: „Einmal geimpft – sofort krank – nie wieder!“ Medizinisch sind meist zwei Dinge im Spiel:

1) Timing: Ansteckung war schon vorher da

Viele entscheiden sich erst im November/Dezember, wenn das Umfeld bereits infiziert ist. Dann kann man sich vor der Impfung angesteckt haben. Die Impfung ist nicht die Ursache – sie kommt nur zu spät.

2) Normale Reaktion: Immunsystem arbeitet

Müdigkeit oder leicht erhöhte Temperatur sind häufige Reaktionen und bedeuten: Das Immunsystem „trainiert“. Das ist nicht Influenza, sondern eine erwartbare Antwort des Körpers.

Tipp: Wenn Sie unsicher sind, ob Impfung heute sinnvoll ist (Infekt? Fieber?), klären wir das pragmatisch im Termin. Oder: Impfberatung (STIKO-Check) im Überblick.

Grippeimpfung: Nebenwirkungen – was ist normal, was ist selten?

Die meisten Menschen spüren wenig. Was wir in der Praxis häufig sehen, sind milde, vorübergehende Reaktionen. Schwere Reaktionen sind selten. Die Sicherheitsüberwachung läuft kontinuierlich (u. a. über das PEI).

✔ Häufig & harmlos (1–2 Tage)

  • Schmerz/Rötung an der Einstichstelle
  • Müdigkeit, „schlapp“
  • leichte Temperatur

Meist reicht: kühlen, trinken, ruhig machen.

⚠ Wann melden?

  • starke Beschwerden oder anhaltend hohes Fieber
  • neue Atemnot, Ausschlag, Schwellungen
  • „Ich fühle mich wirklich krank“ über mehrere Tage

Dann bitte Rücksprache – lieber einmal zu früh als zu spät.

Mehr Details zur Sicherheitslage: Paul-Ehrlich-Institut (PEI). Evidenz-Überblick: PubMed (Meta-Analysen).

Wer profitiert besonders von der Grippeimpfung?

Während gesunde junge Menschen Influenza manchmal „nur“ als brutale Woche erleben, kann sie bei anderen zu schweren Komplikationen führen. Die STIKO empfiehlt die Grippeimpfung insbesondere für Risikogruppen.

Dringend empfohlen

  • Personen ab 60 Jahren
  • Schwangere (ab dem 2. Trimester)
  • Chronische Erkrankungen (z. B. Herz/Lunge/Diabetes)
  • Menschen mit hohem beruflichen Kontakt (z. B. Medizin/Pflege)

Sinnvoll darüber hinaus

Viele profitieren: weniger Ausfall, Schutz von Familie/Umfeld und oft ein entspannterer Winter. Wir beraten individuell – inklusive Blick auf Ihren Impfpass (STIKO-Check).

Mythen & Fakten – kurz, aber glasklar

„Die Impfung macht Grippe“

Das ist ein häufiger Mythos. Die üblichen Impfstoffe enthalten keine vermehrungsfähigen Influenzaviren. Häufiger ist: gleichzeitig kursieren andere Erkältungsviren – oder das Timing war zu spät.

„Ich brauche das nicht“

Risiko ist individuell. Entscheidend sind Alter, Vorerkrankungen, Kontaktfrequenz, Schwangerschaft und berufliche Exposition. Genau deshalb machen wir den Impfpass-Check nach STIKO.

Offizielle Grundlagen: RKI · WHO · Evidenzsuche: PubMed

Grippeimpfung München: freundliche Beratung und Impftermin in der Hausarztpraxis am Romanplatz
Kurzer Ablauf, klare Entscheidung – ohne Bürokratie.

Termin zur Grippeimpfung in München buchen

Bei uns ist die Impfung kein Bürokratie-Marathon. Der Ablauf ist schlank:

  1. Online-Slot wählen (Kategorie „Impfung“).
  2. Kurzcheck: aktuell fieberfrei? Allergien? Medikamente?
  3. Impfung (Sekunden) + Dokumentation im Impfpass.
  4. Auf Wunsch: Impfpass-Check nach STIKO für den Gesamt-Plan.
Bitte Impfpass mitbringen (oder Foto/alte Dokumente). Überblick zu allen Impfungen: Impfungen München – Hub.

Ergänzend (nicht als Ersatz): PubMed zu Mikronährstoffen und Immunfunktion. Praxis-intern: Immunsystem stärken.

Häufige Fragen (FAQ)

Kann ich Sport nach der Grippeimpfung machen?

Leichte Bewegung ist okay. Intensiven Sport am selben Tag besser pausieren – der Körper baut gerade Schutz auf.

Wie lange hält der Schutz an?

Für eine Saison. Da sich Influenzaviren verändern, ist die Grippeimpfung in der Regel jährlich sinnvoll.

Darf ich mich in der Schwangerschaft impfen lassen?

Ja – insbesondere bei Risikokonstellationen. Die Empfehlung hängt vom Trimester und der individuellen Situation ab. Wir beraten das im Termin.

Offizielle Informationsquellen: RKI · PEI · WHO · PubMed

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