Intervallfasten & Heilfasten – Wirkung, Sicherheit & Blutdruck (14/10 vs. 16/8)
Geplante Nahrungspausen entlasten den Stoffwechsel, fördern Fettverbrennung und können Blutdruck, Blutfette und Blutzucker positiv beeinflussen. Hier finden Sie alltagstaugliche Pläne, Sicherheitsregeln (inkl. Medikamente) und eine Checkliste aus der hausärztlichen Praxis.
Warum geplante Nahrungspausen den Körper entlasten
In Esspausen leert der Körper Glykogenspeicher, nutzt Fettreserven und bildet Ketonkörper. Das dämpft Blutzuckerspitzen und kann die Insulinsensitivität verbessern. Viele berichten über mehr geistige Klarheit – entscheidend sind Timing, Aufbauphase und die Methode, die zu Ihrem Alltag passt.
Mehr Hintergründe: Cortisol senken, Schlafhygiene, Immunsystem & Vitamine.
Wirkung & Mechanismen – kurz & korrekt
- Energieumschaltung: mehr Lipolyse & Ketogenese nach Entleerung der Kohlenhydratreserven
- Autophagie: mTOR/AMPK-Signale fördern zelluläre Aufräumprozesse
- Marker: günstige Effekte auf Blutdruck, Triglyzeride, Leberfette – individuell verschieden
- Appetit: stabilere Ghrelin/Leptin-Signale, weniger Heißhunger
Vertiefung zu Mineralien: Kalium, Kalium zu hoch, Magnesium, Mineralwasser.
Intervallfasten 14/10 vs. 16/8 – was passt?
14/10: sanfter Einstieg, hohe Alltagstauglichkeit; gut bei Neustart oder hoher Alltagslast.
16/8: stärkere Stoffwechselreize, aber konsequenter erforderlich. Frühes Essfenster (z. B. 8–16 Uhr) bringt meist bessere Glukose-/Blutdruckprofile als ein spätes (12–20 Uhr).
Alltagstauglicher 16:8-Plan
- Essfenster z. B. 11–19 Uhr, 2–3 Mahlzeiten
- Jede Mahlzeit: Protein + Gemüse + Vollkorn; Fette maßvoll
- Pause: Wasser, ungesüßter Tee, schwarzer Kaffee
- Elektrolyte: bei Kreislauf-Themen Brühe oder Mineralwasser mit Natrium
Fasten & Bluthochdruck – Tabletten, Sicherheit & Wirkung
Fasten kann den Blutdruck senken. Wer Antihypertensiva nimmt, sollte Symptome (Schwindel, starke Müdigkeit) beachten und ggf. ärztlich dosieren lassen. Siehe auch: Blutdruck-Ratgeber.
Wirkung ab wann? Viele spüren in 1–2 Wochen stabilere Werte. Nebenwirkungen zu Beginn (Kopfschmerz, Frösteln) sind meist vorübergehend.
Brühe im Fasten – ja oder nein?
Strenges Intervallfasten: nur Wasser, ungesüßter Tee, schwarzer Kaffee → Brühe beendet die Pause.
Therapeutische Kuren (z. B. Buchinger): leichte Gemüsebrühe ist Teil des Konzepts (Elektrolyte, Kreislauf).
Ablauf einer Buchinger-Fastenkur – praxistauglich
- Entlastung (1–2 Tage): leichte Kost, wenig Zucker/Alkohol
- Flüssigphase: 2–3 l/Tag (Wasser, Tee, Brühe), moderat bewegen
- Fastenbrechen & Aufbau: leicht verdaulich (z. B. Apfel, Gemüse), Proteine langsam steigern, gut kauen
- Nachhaltigkeit: Gewohnheiten fixieren: Essfenster, Gemüse-Basis, Eiweiß in jeder Mahlzeit
Bei Vorerkrankungen: ärztliche Rücksprache und ggf. Check-up.
Bewegung – dosiert statt extrem
Leicht bis moderat (Gehen, Rad, Mobility, leichtes Krafttraining) ist ideal. Sehr intensive Intervalle oder Marathons außerhalb strenger Kurphasen planen.
Sicherheit & Medikamente – wann ärztliche Begleitung?
- Ärztlich begleiten: Untergewicht, Essstörungen, Schwangerschaft/Stillzeit, Typ-1-Diabetes, fortgeschrittene Nieren/Leber-Erkrankungen
- Gicht: Harnsäure kann anfangs steigen → viel trinken, Aufbauphase beachten
- SGLT2-Hemmer: Risiko euglykämische Ketoazidose – nur geführt fasten
- Gallblase: sehr rascher Gewichtsverlust kann Steine begünstigen → langsam reduzieren
- Schilddrüse: längere Kalorienreduktion senkt oft T3 leicht; bei Symptomen Intensität prüfen
Relevante Ressourcen
Vor dem Start: Checkliste
- Medikamentenliste (inkl. Dosierungen)
- Blutdruck-Protokoll der letzten 1–2 Wochen
- Diagnosen & Befunde (falls vorhanden)
- Wunsch-Essfenster (14/10 oder 16/8)
Häufige Fragen (FAQs)
Hilft ein Essfenster beim Abnehmen?
Ja – nicht automatisch, aber es erleichtert ein Kaloriendefizit und reduziert Snacks.
Kann ich beim Fasten Sport machen?
Leicht bis moderat ist ideal; intensive Einheiten besser ins Essfenster legen.
Wie vermeide ich den Jo-Jo-Effekt?
Aufbauphase ernst nehmen, Proteinzufuhr sichern, Schlaf & Stress beachten, Portionsgrößen beibehalten.
Buchinger oder 16:8 – was passt?
Für den Alltag oft 16:8; eine therapeutische Kur eignet sich für einen Reset – ärztlich begleitet.
Darf Brühe im Fastenfenster?
Strenges Intervallfasten: nein; therapeutische Kuren: leichte Gemüsebrühe ja.
Intervallfasten sicher starten – mit Praxisbegleitung
Wir helfen bei Auswahl des Essfensters (14/10 vs. 16/8), Medikamenten-Feintuning und nachhaltiger Umsetzung – Termin vereinbaren.
Romanplatz 9, 80639 München · Tel. 089 170765

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