Gürtelrose‑Impfung (Herpes Zoster): Impfung, Herpes & Demenz – Schutz vor Gürtelrose in München
Herpes Zoster – umgangssprachlich Gürtelrose – ist mehr als nur ein Hautausschlag: Das Windpocken‑(Varizellen)‑Virus kann sich reaktivieren und schwere Komplikationen auslösen. Hier lesen Sie Symptome, Diagnose, Therapie, Impfstoff & Nebenwirkungen – und warum die Gürtelrose‑Impfung (Herpes Zoster) empfohlen ist.

Gürtelrose (Herpes Zoster): Ursachen, Virus, Varizellen & Windpocken
Gürtelrose (medizinisch: Herpes Zoster) ist eine Infektion durch das Varizella‑Zoster‑Virus (VZV) – denselben Erreger wie bei Windpocken. Wer Windpocken hatte, trägt das Varizellen‑Virus lebenslang in sich. Jahrzehnte später kann es bei geschwächtem Immunsystem reaktivieren – als Gürtelrose.
Herpes Zoster: Symptome & Diagnose
- einseitiger Hautausschlag mit Bläschen und brennenden Schmerzen
- anhaltende Nervenschmerzen (Neuralgie), Kribbeln, Überempfindlichkeit
- teils Fieber, Abgeschlagenheit; in häufigen Fällen klinische Diagnose
Die Erkrankung betrifft vor allem Erwachsenen im höheren Alter oder Patienten mit chronischen Leiden. Die medizinischen Empfehlungen sprechen eine klare Sprache: Impfen schützt und senkt Komplikationen.
Herpes Zoster Impfung: STIKO‑Empfehlung & Impfstoff
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Standard‑Gürtelrose‑Impfung für:
- alle Erwachsenen ab 60 Jahren (Alter) – empfohlen
- ab 50 Jahren bei chronischen Erkrankungen (z. B. Diabetes, COPD, Asthma) oder geschwächtem Immunsystem
Auch wenn Sie sich gesund fühlen, steigt mit dem Alter das Risiko für eine Reaktivierung des Virus. Die Herpes Zoster Impfung ist daher eine wirksame Therapie-Prävention, die die Gesundheit und den Verlauf der Krankheit günstig beeinflusst.
Ist Gürtelrose ansteckend? Dauer der Infektion & Schutz des Körpers
Eine Person mit Gürtelrose ist ansteckend ab dem Auftreten der Bläschen bis zur Krustenbildung – durchschnittlich 5–7 Tage (bei geschwächter Abwehr länger). Übertragen wird das Virus vor allem durch direkten Kontakt mit Bläscheninhalt; Nicht‑Immune entwickeln meist Windpocken.
Alltagstipps: Schützt euer Umfeld
- Bläschen locker abdecken, direkten Kontakt vermeiden – starke Hygiene hilft
- Händewaschen/Desinfektion nach Verbandwechsel
- Sauna/Schwimmbad meiden, bis Krusten abfallen – leicht erhöhte Ansteckungsgefahr davor
Komplikationen & Nervenschmerzen: warum Gürtelrose nicht „einfach ausheilt“
Ohne Impfung können noch Monate bis Jahre Beschwerden bestehen: Post‑Zoster‑Neuralgie mit brennenden Schmerzen, Befall der Augen (Zoster ophthalmicus), Hörstörungen/Facialisparese, Entzündungen am Gehirn oder Rückenmark. Therapie früh beginnen (innerhalb 72 h) und Schmerzen konsequent behandeln, um Komplikationen zu reduzieren.
- Vorbeugen: Impfstoff reduziert Komplikationen und Verlaufsschwere
- Früh antivirale Medikamente; medizinischen Rat einholen
- Augen-/HNO-/Dermatologie früh einbinden, wenn Nerven, Augen oder Ohren betroffen sind

Impfung Gürtelrose – wie oft? Nebenwirkungen & Hinweise
Die in Deutschland zugelassene Impfung gegen Herpes Zoster erfolgt mit einem Totimpfstoff (z. B. Shingrix®). Er enthält keine lebenden Viren.
- Impfplan: zwei Dosen im Abstand von 2–6 Monaten
- Schutzbeginn ca. 2 Wochen nach Dosis 2; Verlauf der Erkrankung wird abgeschwächt
- Langzeitdaten: Schutz mindestens 7–10 Jahre
Impfung – Nebenwirkungen
- Häufig: Schmerzen/Schwellung (Einstichstelle), Müdigkeit, Kopf‑/Gliederschmerzen, Fieber/Schüttelfrost
- Seltener: Magen‑Darm‑Beschwerden
- Sehr selten: allergische Reaktionen
Nebenwirkungen sind meist mild/kurz – verglichen mit schweren Folgen der Erkrankung Gürtelrose.
Gürtelrose ohne Schmerzen – warum Impfen trotzdem wichtig ist
Auch wenn „Gürtelrose herpes“ leicht erscheint oder kaum Symptome zeigt, können Komplikationen wie Nervenschmerzen, Augenbefall oder Sekundärinfektionen auftreten. Die Impfung schützt vor Spätfolgen und verbessert Lebensqualität.
Gürtelrose‑Impfung & Demenz: was Studien nahelegen
Beobachtungsdaten sprechen für weniger Demenzdiagnosen nach Herpes Zoster‑Impfung. Eine Kausalität ist nicht bewiesen; diskutiert werden Entzündungen im Nervensystem, virale Reaktivierungen im Gehirn und der Schutz von Nerven vor VZV‑Schäden. Fazit: Impfung ist sinnvoll – mögliche Demenzvorteile sind ein zusätzlicher Bonus.
Kosten & Krankenkasse – Gesundheit gut abgesichert
Für gesetzlich Versicherte übernehmen die Kassen die Kosten, wenn Sie zur STIKO‑Zielgruppe gehören (ab 60 J., ab 50 bei Vorerkrankungen). Privat: Erstattung vorher klären.
Bilder: Gürtelrose, Herpes Zoster & Impfung


FAQ – häufige Fragen zu Gürtelrose & Impfung
Wie oft erfolgt die Impfung gegen Gürtelrose (Herpes Zoster)?
Zwei Dosen im Abstand von 2–6 Monaten. Schutz ab ca. 2 Wochen nach der zweiten Dosis; Haltbarkeit laut Daten mindestens 7–10 Jahre.
Ist Gürtelrose ansteckend?
Ja: ab Bläschen bis zur Krustenbildung (meist 5–7 Tage). Übertragung v. a. durch direkten Kontakt mit Bläscheninhalt. Nicht‑Immune bekommen typischerweise Windpocken.
Wer sollte sich impfen lassen?
Erwachsenen ab 60; ab 50 Jahren bei chronischen Leiden oder geschwächtem Immunsystem (z. B. Diabetes).
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Nebenwirkungen sind meist mild/kurz: lokale Reaktionen, Müdigkeit, Kopf‑/Gliederschmerzen, Fieber/Schüttelfrost. Seltener Magen‑Darm‑Beschwerden; sehr selten Allergien.
Gibt es einen Zusammenhang mit Demenz?
Daten deuten Zusammenhänge an, aber ohne Beweis der Kausalität. Der potenzielle Nutzen stützt die Empfehlung zur Impfung.
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Schutz vor Herpes Zoster – auch Gürtelrose ohne Schmerzen ernst nehmen. Viele Menschen kennen Gürtelrose nur vom Hörensagen: ein unangenehmer Hautausschlag, der bei älteren Personen auftritt, meist mit brennenden Schmerzen. Doch was viele nicht wissen: Auch wer keine oder nur leichte Symptome verspürt, kann schwere gesundheitliche Folgen davontragen. Die Herpes Zoster Impfung – umgangssprachlich Gürtelrose‑Impfung – bietet einen wirksamen Schutz. In der Hausarztpraxis am Romanplatz in München beraten wir Sie umfassend zur Zoster‑Impfung – individuell, persönlich und auf dem aktuellen Stand der medizinischen Empfehlungen.
In diesem Artikel erfahren Sie alles Wichtige rund um das Thema: Wer sollte sich impfen lassen? Impfung Gürtelrose wie oft? Was sind Nebenwirkungen der Gürtelrose‑Impfungen? Und warum ist die Impfung auch bei scheinbar „milder Gürtelrose“ dringend zu empfehlen?
Was ist Gürtelrose überhaupt?
Gürtelrose (medizinisch: Herpes Zoster) ist eine Virusinfektion, die durch das Varizella‑Zoster‑Virus (VZV) ausgelöst wird – den Erreger, der auch Windpocken verursacht. Wer einmal Windpocken hatte, trägt das Varizellen‑Virus lebenslang in sich. Jahrzehnte später kann es durch ein geschwächtes Immunsystem wieder aktiv werden – in Form von Gürtelrose.
- Typische Symptome: einseitiger, brennender Hautausschlag / Bläschenbildung
- starke anhaltende Nervenschmerzen / Neuralgie
- Kribbeln, Jucken, Überempfindlichkeit der Haut; gelegentlich auch Fieber und Abgeschlagenheit
Die Erkrankung betrifft vor allem Menschen ab 60 Jahren – oder Personen mit chronischen Erkrankungen, Diabetes, Immunschwäche oder Krebs. Die Diagnose kann meistens allein durch die körperliche Untersuchung gestellt werden. In seltenen Fällen sind Abstrich und Laboruntersuchung notwendig.
Wer sollte sich gegen Gürtelrose impfen lassen?
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Standardimpfung allen Erwachsenen ab 60 Jahren sowie ab 50 Jahren, wenn chronische Grunderkrankungen oder Immunschwächen vorliegen. Das bedeutet: Auch wenn Sie sich gesund und fit fühlen, zählt allein das Lebensalter oft schon als Indikation für die Herpes Zoster Impfung. Denn mit zunehmendem Alter lässt die körpereigene Abwehr nach – das Risiko für eine Reaktivierung des Virus steigt. Seien Sie geimpft. Besonders sinnvoll ist die Herpes Zoster Impfung bei: Patienten mit Diabetes mellitus, COPD oder Asthma bronchiale, Autoimmunerkrankungen wie Rheuma, Krebs oder Chemotherapie, langfristiger Einnahme immunschwächender Medikamente.
Wie lange ist Gürtelrose ansteckend?
Eine Person mit Gürtelrose kann andere anstecken, sobald die ersten Bläschen erscheinen, und bleibt es, bis alle Läsionen vollständig verkrustet sind – im Durchschnitt fünf bis sieben Tage, bei geschwächtem Immunsystem oft etwas länger. Das Virus wird in erster Linie durch direkten Kontakt mit dem Bläscheninhalt übertragen; seltener gelangen infektiöse Partikel über die Luft an die Schleimhäute nahestehender Personen. Gefährdet sind vor allem Menschen ohne Windpocken-Immunität; sie entwickeln nach Kontakt typischerweise Windpocken.
- Bläschen locker abdecken (sterile Kompressen, luftige Kleidung)
- Hände nach jedem Verbandwechsel gründlich waschen oder desinfizieren
- Öffentliche Sauna-, Schwimmbad- und ähnliche Aktivitäten vermeiden, bis die Krusten abgefallen sind
Langfristige Komplikationen – warum eine Gürtelrose nicht einfach „ausheilt“
Wer eine Gürtelrose überstanden hat, ist danach nicht automatisch wieder völlig gesund. Ohne Herpes Zoster Impfung können noch Monate bis Jahre später Beschwerden auftreten, weil das Virus Nerven, Blutgefäße und Sinnesorgane nachhaltig schädigt. Am häufigsten ist die Post‑Zoster‑Neuralgie – ein stechender oder brennender Dauerschmerz, der selbst leichte Berührungen unerträglich macht. Befällt der Ausschlag den Augenbereich (Zoster ophthalmicus), drohen Hornhautnarben, bleibende Sehverschlechterung oder gar Erblindung. Treffen die Viren das Innenohr (Ramsay‑Hunt‑Syndrom), können Hörverlust und Gesichtslähmungen zurückbleiben. Auch Entzündungen an Gehirn oder Rückenmark sind beschrieben.
- Vorbeugen ist besser als Heilen: Die Herpes Zoster Impfung senkt das Komplikationens‑ und Demenzrisiko.
- Frühzeitig ärztliche Therapie einleiten (innerhalb von 72 Stunden antivirale Medikamente beginnen).
- Schmerzen konsequent therapieren, um eine Chronifizierung zu vermeiden.
- Augen-, HNO- oder Dermatologie‑Facharzt einschalten, sobald Gesicht, Augen oder Ohren betroffen sind.
Herpes Zoster Impfung: Impfung Gürtelrose – wie oft?
Die in Deutschland zugelassene Impfung gegen Gürtelrose erfolgt mit dem Impfstoff Shingrix®, einem Totimpfstoff. Er enthält keine lebenden Viren, sondern Antigen‑Bruchstücke mit Wirkverstärker.
- Impfplan: Zwei Dosen im Abstand von 2 bis 6 Monaten
- Schutz beginnt etwa 2 Wochen nach der zweiten Dosis
- Langzeitdaten zeigen: Schutz hält mindestens 7–10 Jahre
Impfung Gürtelrose – Nebenwirkungen
- Häufige Impfreaktionen: Schmerzen/Schwellung an der Einstichstelle, Müdigkeit, Kopf‑/Gliederschmerzen, Fieber oder Schüttelfrost
- Seltener: Magen‑Darm‑Beschwerden
- Sehr selten: allergische Reaktionen
Nebenwirkungen sind meist mild und vorübergehend – und in der Regel harmlos im Vergleich zu den möglichen Folgen einer echten Infektion.
Gürtelrose ohne Schmerzen – warum die Impfung auch schützt, wenn Gürtelrose „nicht schlimm“ erscheint
Tatsächlich verläuft Gürtelrose nicht immer mit starken Schmerzen oder sichtbarem Ausschlag. Doch selbst bei milden oder untypischen Verläufen (Gürtelrose ohne Schmerzen) kann das Virus schwere Spätfolgen verursachen: Nervenschmerzen (PZN), Zoster ophthalmicus (Augen), Hörstörungen/Gesichtslähmungen, Sekundärinfektionen und möglicherweise ein erhöhtes Demenz-Risiko.
Gürtelrose & Gürtelrose‑Impfung – Demenz
Mehrere Beobachtungsstudien weisen auf weniger Demenzdiagnosen nach Herpes Zoster-Impfung hin. Kausalität ist nicht bewiesen. Diskutierte Mechanismen: geringere Entzündungen im Nervensystem, weniger virale Reaktivierungen im Gehirn, Schutz von Nerven vor VZV‑Schäden. Bis randomisierte Studien Klarheit schaffen, gilt: Die möglichen Demenzvorteile sind spannend, aber ungeklärt – und die Impfung bleibt unabhängig davon sinnvoll.
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Übernehmen die Krankenkassen die Kosten?
Für alle gesetzlich Versicherten gilt: Die Kosten für die Herpes Zoster Impfung werden vollständig übernommen, wenn Sie zur Zielgruppe der STIKO zählen (ab 60 Jahren bzw. ab 50 bei Vorerkrankungen). Privatversicherte sollten die Erstattung vorab klären.
Fazit: Jetzt vorsorgen – Impfschutz für ein sicheres, gesundes Alter
- Die Impfung gegen Gürtelrose ist sicher, gut verträglich und wissenschaftlich fundiert.
- Sie ist empfohlen – und wird bezahlt.
- Und sie ist direkt bei uns möglich – in Ihrer Hausarztpraxis am Romanplatz.