Hausarztpraxis am Romanplatz

Eisenmangel: Ursachen, Symptome & Behandlung

Das Spurenelement ist zentral für Sauerstofftransport, Energie, Immunsystem und kognitive Leistung. Ein Defizit kann bis zur Eisenmangelanämie führen. Wir zeigen Anzeichen, sinnvolle Diagnostik (Ferritin, Transferrinsättigung) und Behandlung – von Ernährung über Präparate bis zur Infusion.

Eisenmangel – Symbolbild Blutabnahme in München
Status klären: zielgerichtete Diagnostik & individuelle Behandlung.

Eisenmangel: warum so häufig?

Ein verringerter Speicherstatus mindert den Sauerstofftransport und damit Leistungsfähigkeit und Konzentration. Betroffen sind u. a. Frauen im gebärfähigen Alter, Schwangere, Jugendliche, Ausdauersportler sowie Personen mit chronischem Blutverlust oder Resorptionsstörungen.

Was das Spurenelement im Körper leistet

Baustein von Hämoglobin in Erythrozyten, beteiligt an Energiegewinnung, Immunantwort und kognitiver Funktion. Ein stabiler Status schützt vor Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Erschöpfung; ein länger anhaltendes Defizit begünstigt Blutarmut.

Ursachen

  • Zu geringe Zufuhr: wenig reiche Kost (z. B. Fleisch, Hülsenfrüchte, Vollkorn); Hemmstoffe (Phytate, Tee/Kaffee). Tipp: Vitamin‑C‑reiche Beilagen verbessern die Aufnahme.
  • Erhöhter Bedarf: Wachstum, intensive Belastung, Schwangerschaft/Stillzeit.
  • Blutverlust: starke Menstruation, OPs, häufige Spenden, okkulte GI‑Blutungen.
  • Resorptionsstörung: Zöliakie, Morbus Crohn, nach Dünndarm‑OP.

Symptome

  • Müdigkeit, Erschöpfung, Leistungsknick
  • Blasse Haut, trockene Schleimhäute
  • Haarausfall, brüchige Nägel, Restless‑Legs
  • Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrationsprobleme
  • Belastungsdyspnoe, Herzklopfen bei Blutarmut

Wenn daraus Blutarmut wird

Sinkt die Hämoglobin‑Bildung, entsteht eine mikrozytär‑hypochrome Anämie. Folgen: deutliche Leistungsminderung, Atemnot unter Belastung und Herzrasen als Kompensation. Früh klären – gezielt behandeln.

Diagnostik in der Hausarztpraxis am Romanplatz

Start mit Anamnese (Blutungsverlust, Ernährung, Leistung, Begleiterkrankungen) und Untersuchung. Für die Labordiagnostik bestimmen wir u. a.:

  • Ferritin – Speicherstatus (bei Entzündung mit CRP einordnen)
  • Transferrinsättigung (TSAT) – Verfügbarkeit/Transport
  • Hämoglobin, MCV/MCH – Anämietypisierung

Je nach Befund prüfen wir Blutverlustquellen (z. B. GI‑Trakt) und Resorption. Mehr Hintergründe: Blutuntersuchung & Blutbild und Medizinische Diagnostik.

Probenröhrchen – Ferritin, TSAT & Hb bestimmen
Labor: Ferritin, TSAT, Hb – Bausteine der Abklärung.

Lebensmittel – Absorption verbessern

Eine ausgewogene Kost beugt Defiziten vor. Tierisches Häm‑Eisen ist gut verfügbar; pflanzliche Quellen profitieren von Vitamin‑C‑reichen Beilagen.

  • Tierisch: Rind, Leber, Wild, Muscheln
  • Pflanzlich: Linsen, Bohnen, Kichererbsen, Hirse, Quinoa, Spinat
  • Aufnahme fördern: Paprika, Zitrus, Beeren; Hemmstoffe (Tee/Kaffee, Phytate) zeitversetzt
Lebensmittel mit hohem Gehalt – tierische & pflanzliche Quellen
Übersicht: gute Quellen – und wie die Aufnahme gesteigert wird.

Bedarf – wie viel pro Tag?

Orientierungswerte (mg/Tag): Erwachsene ca. 11; Frauen im gebärfähigen Alter ca. 16; Schwangerschaft ca. 30. Ziele legen wir anhand Anamnese und Labor fest.

Therapie – von Präparaten bis Infusion

Orale Präparate

  • Geeignet bei leichtem bis moderatem Defizit; Einnahme nüchtern oder mit Vitamin‑C
  • Nebenwirkungen (z. B. Übelkeit) möglich – Präparat & Dosis individuell wählen

Intravenöse Gabe

  • Bei Malabsorption, Unverträglichkeit, starkem Defizit oder wenn es schnell gehen muss
  • Durchführung/Überwachung in der Praxis; Speicher zügig auffüllen

Vorbeugung & Kontrollen

  • Abwechslungsreiche Kost; Vitamin‑C nutzen, Hemmstoffe beachten
  • Regelmäßige Kontrollen von Ferritin, TSAT und Hb bei Risikogruppen
  • Ursachen behandeln (Blutverlustquellen, Resorption) – so bleibt der Status stabil

Quellen & weiterführende Literatur

FAQ – häufige Fragen

Wie schnell bessern sich Symptome?

Unter oraler Therapie oft erste Effekte nach 2–4 Wochen; Auffüllen der Speicher dauert länger. Nach Infusion meist schnelleres Ansprechen – abhängig vom Ausgangsstatus.

Schwangerschaft: besondere Empfehlungen?

Der Bedarf ist erhöht (ca. 30 mg/Tag). Wir prüfen Ferritin/TSAT früh und passen die Therapie (oral/i.v.) individuell an. Parallel auf ausgewogene Kost achten.

Vegetarisch/vegan – geht das ohne Defizit?

Ja, mit Fokus auf Hülsenfrüchte, Vollkorn, Saaten/Nüsse und Vitamin‑C‑reiche Kombinationen; Hemmstoffe meiden. Bei Beschwerden/Risiko: Laborcheck und ggf. Supplement.

Sportler: worauf achten?

Höherer Bedarf durch Belastung/Schweißverluste. Regelmäßige Kontrollen und frühzeitige Anpassung von Zufuhr oder Supplementen sind sinnvoll.

Individuelle Abklärung & Therapie

Wir klären Ihren Status strukturiert (Ferritin, TSAT, Hb) und wählen die passende Behandlung – verständlich, transparent und alltagstauglich.

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80639 München
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