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Stoßwellentherapie
Verbessern Sie Ihr Wohlbefinden

Nutzen Sie das Potential einer schonenden Heilung von außen. Aktivieren Sie mit einer Stoßwellentherapie Ihre körpereignen Heilungsprozesse.

Unsere Leistungen

Stosswellen-Therapie

Die Stoßwellentherapie bietet eine schonende Therapiemöglichkeit bei einer Vielzahl von Beschwerden des Bewegungsapparates (muskulosklettal) und Erkrankungen: ob Muskel-, Gelenk- oder Rückenschmerzen, Fersensporn, Nierensteine, Kalkschulter, Cellulite oder eine chronische Wunde.

Die Anwendung erfolgt äußerlich (extrakorporal). Das grundlegende Wirkungsprinzip ist die Aktivierung körpereigner Heilungsprozesse oder die Zerkleinerung von Nierensteinen durch eine energiereiche Welle.

Kurzübersicht

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

Welche Erkrankungen und Symptome können allgemein mit einer Stoßwellentherapie behandelt werden?

  • Schmerzen (Ellenbogen, Fuß, Knie, Rücken, Schulter)
  • Wundheilungsstörungen
  • Muskelverspannungen bzw. -verhärtungen (Pathologie der Muskulatur)
  • Sehnenerkrankungen (Tendinopathien)

 

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Wie funktioniert eine Stoßwellentherapie?

Die Anwendung erfolgt äußerlich. Geschädigtes Gewebe wird durch eine energiereiche Welle (Druckimpuls) zur Regeneration angeregt. Dabei werden die Durchblutung deutlich gesteigert und körpereigene Heilungsprozesse in Gang gesetzt. Nierensteine wiederum werde so zerkleinert, dass sie auf natürlichem Wege abtransportiert werden können.

Die Stoßwelle wird bei der Anwendung flächig oder punktgenau mit einem Applikator auf den Körper übertragen.

 

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Wie lange dauert eine Therapie?

Je nach Anwendungsgebiet sind bis zu acht Sitzungen erforderlich. Diese können in der Regel innerhalb von vier bis acht Wochen erfolgen.

Seit wann wird diese Therapieform angewandt?

Die Stoßwellentherapie wird schon seit den 1980er Jahren zur Entfernung von Nierensteinen angewandt, um einen operativen Eingriff zu vermeiden (nicht invasives Verfahren). Das Therapiespektrum wurde über die Jahre erweitert, so dass dieses Verfahren neben der Urologie auch in der Orthopädie und der Dermatologie erfolgreich eingesetzt werden kann.

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Weitere Informationen

Funktionsweise

Wie funktioniert eine Stoßwellen-Therapie?

Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) ist ein schonendes Verfahren zur Aktivierung körpereigener Selbstheilungskräfte. Die dabei verabreichten energiereichen Wellen sind  Druckimpulse, welche mechanisch oder elektrisch erzeugt werden und sich vor allem in Umgebungen mit einem hohen Wasseranteil (wie z.B. dem menschlichen Körper) gut verbreiten können. Die Übertragung auf den Körper erfolgt von außen mit Hilfe eines Handgerätes (Applikator).

Stoßwellen fördern allgemein die Durchblutung und sorgen für eine Anregung und Beschleunigung des Zellstoffwechsels. Ein angeregter Kreislauf bietet dem Körper zudem die Möglichkeit Giftstoffe besser abzutransportieren und mehr Nährstoffe zuzuführen.

In krankhaft verändertem Gewebe lösen Stoßwellen einen Prozess aus, welcher den mechanischen Reiz der Welle in elektrochemische Aktivität umwandelt (Mechanotransduction). Dies begünstigt die Reparatur oder Neubildung (Regeneration) von Gewebe, oder auch ein Abklingen von Entzündungen.

Behandlung

Wie erfolgt die Behandlung mit einer Stoßwellentherapie?

Im Rahmen einer Stoßwellentherapie wird zunächst festgestellt, an welcher Stelle und mit welcher Intensität eine Behandlung erfolgen soll. Dann werden die energiereichen Wellen äußerlich auf den Körper übertragen. Dies geschieht durch direkten Hautkontakt des Stoßwellenhandgeräts (Applikator) mit Hilfe eines Ultraschallgels.

Je nach Erkrankung wird durch den Arzt dabei entweder eine radiale (niederfrequent) oder eine fokussierte (hochfrequent) Stoßwelle angewendet.

Radiale (niederfrequente) Stoßwellentherapie

Wenn bei der Anwendung Stoßwellen breiter gestreut und in der Nähe der Körperoberfläche angewendet werden handelt es sich um eine radiale Stoßwelle.

Diese werden beispielsweise bei Athrose in der Hand oder Muskelverspannungen angewendet. Der dabei erzielte Effekt sorgt für eine Erweiterung der Gefäße und somit bessere Durchblutung des Gewebes, wie auch einer Anregung des Zellstoffwechsels.

Bei Muskelverspannungen wird durch eine Stoßwellentherapie die Durchblutung angeregt. Auf Grund der höheren Eindringtiefe der Stoßwellen ist zudem eine deutlich tiefere Wirkung im Vergleich zu einer Massage möglich.

Fokussierte (hochfrequente) Stoßwellentherapie

Wenn bei der Anwendung mehrere Stoßwellen auf einen Bereich gezielt gebündelt werden handelt es sich um eine fokussierte Stoßwelle, die im Vergleich zu einer radialen Stoßwelle deutlich energiereicher ist. Diese kann somit noch tiefer in das Gewebe (bis zu 3,5 cm) eindringen.

Angewendet wird diese fokussierte Welle beispielsweise bei einer Kalkschulter. Die Bündelung erzielt bei einer Kalkschulter Veränderungen in den entzündeten Fasern der Schulter, so dass der Kalk in der Schulter im Zuge der Therapie verschwindet.

Adobe Stock © Yakobchuk Olena
Altersleiden

Kann die Stoßwellentherapie speziell bei Altersleiden (Senioren) angewendet werden?

Die Stoßwellentherapie bietet die Möglichkeit bei bestimmten Altersleiden eine Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen.

Das äußerliche Zuführen von Energie und die Förderung der Durchblutung kann beispielsweise der Versteifung von Muskeln, Sehen und Gelenken (Rigidität) oder der Verkalkung von Gefäßen entgegenwirken. Der positive Effekt der besseren Durchblutung zeigt sich auch in einer höheren Beweglichkeit von z. B. Händen und Füßen (Extremitäten).

Diese damit einhergehenden Verbesserungen bieten die Möglichkeit das Aufkommen von altersbedingten Schmerzen und die Einnahme von damit verbundenen Schmerzmitteln zu reduzieren.

Therapiespektrum

Welche Erkrankungen können mit einer Stoßwellentherapie behandelt werden?

Das Behandlungsspektrum der Stoßwellentherapie wurde im Verlauf der letzten Jahrzehnte kontinuierlich durch weltweite Grundlagenforschungen erweitert. Bis heute werden immer wieder neue Behandlungsmöglichkeiten entdeckt und erforscht.

 

Allgemein anerkannte Anwendungen

Die aktuellen Standardanwendungen (gemäß DIGEST e.V.) erstrecken sich über folgende Krankheitsbilder:

  • Ellenbogenschmerzen
    • Tennisellenbogen (Epicondylitis lateralis)
    • Golferellbogen (Epicondylitis medialis)
  • Schulterschmerzen
    • Subakromiales Schmerzsyndrom
    • Kalkschulter (Tendinosis calcarea)
  • Rückenschmerzen (Lendenwirbelsäule)
    • idiopathischer Lendenwirbelsäulenschmerz
    • radikuläre Schmerzen
    • pseudoradikuläre Schmerzen
  • Kopfschmerz vom Spannungstyp
  • Hüftschmerzen (Trochanter major Schmerzen)
  • Knieschmerzen
    • Patellaspitzensyndrom
    • Morbus Osgood-Schlatter
  • Untere Gliedmaßen (mediale Tibia-Stress-Syndrom)
  • Fußschmerzen (Plantarfasziopathie)
  • Fußgelenkschmerzen (Achillessehnentendinopathie)
    • Oberer Ansatz
    • Achillissehne
  • Entzündung Sehnenplatte Fußsohle (plantare Fasciitis)
  • Fersensporn (Kalkaneussporn)
  • Schmerzsyndrom der Achillessehne (Achillodynien)
  • Tennisellbogen (radiale Epicondylopathie)
  • Golferarm (ulnare Epicondylopathien)
  • Kalkschulter (Tendinosis calcarea Schulter)
  • Springerknie (Patellaspitzensyndrom)
  • Schleimbeutelentzündung der Hüfte (Bursitis trochanterica, Greater trochanteric pain syndrom)
  • Überlastungsschaden der Adduktorensehnen (Adduktoren Syndrom)
  • Gänsefuß (Pes anserinus Syndrom)
  • Entzündung der Peronealsehne (Peronealsehnen Syndrom)
  • Schienbeinkantensyndrom
  • Tendinopathie der Tibialis anterior Sehne
  • Tendinopathie der Tibialis posterior Sehne
  • Tendinopathie der Flexor hallucis longus Sehne
  • Knochenbrüche (Pseudoarthrosen) verzögert bzw. nicht heilend
  • Ermüdungsbrüche oder Stressfrakturen
  • Knocheninfarkt (avaskuläre Knochennekrose) in frühe Stadien
  • Knochenläsion unterhalb des Gelenkknorpels (Osteochondritis dissecans) frühe Stadien, vor und nach Wachstumsabschluss
  • Knochenmarködem unterschiedlicher Herkunft (Genese)
  • Rugby Knie (Morbus Osgood Schlatter)
  • Wundheilungsstörungen unterschiedlicher Herkunft (Genese)
  • Verbrennungen (nicht zirkumferent)
  • Myofasciales Schmerzsyndrom (MSS)
  • Verletzung ohne Geweberisse (Kontinuitätsunterbrechung)
Nebenwirkungen

Gibt es Nebenwirkungen bei einer Stoßwellentherapie?

Grundsätzlich ist die Stoßwellentherapie ein schonendes Verfahren mit einer relativ geringen Anzahl an Nebenwirkungen oder Komplikationen.

Bei Behandlung von Erkrankungen der Muskeln oder Sehnen ist die Anzahl der Nebenwirkungen sogar noch geringer als im Bereich der urologischen Behandlungen.

Während der Behandlung können, je nach Schmerzempfinden und Erkrankung, leichte Schmerzen auftreten. Nach der Behandlung ist ebenfalls ein sog. Ruheschmerz (z. B. Muskelkater) möglich. In seltenen Fällen können auch Blutergüsse (Hämatome) der winzige Hauteinblutungen (Pechtien) entstehen.

Kontraindikation

Wann sollte eine Stoßwellentherapie nicht angewendet werden?

Die radiale und fokussierte Stoßwellentherapie kann bei einer Schwangerschaft nicht vorgenommen werden. Das gleiche gilt bei einer akuten Erkrankung der Haut, einem Tumor im Bereich der zu behandelnden Erkrankung, Aneurysma im Therapiebereich oder Verformungen der Knochen.

Sofern Sie eine Störung der Blutgerinnung haben – angeboren oder durch Medikamente hervorgerufen – sollten Sie Nutzen und Risiken einer Stoßwellentherapie individuell mit Ihrem Arzt abwägen.

Starkes Übergewicht (über 130 kg) erfordert eine individuelle Entscheidung durch den Arzt, da technische Probleme durch das Übergewicht möglich sind.

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